Montag, 4. Juli 2016

Tag 14 & 15 Lettland, Litauen & Polen

An den letzten beiden großen Reisetagen haben wir nochmal richtig Gas gegeben und sind durch drei Länder gerauscht. 
Klar, dass da nicht sonderlich viel Zeit bleibt diese Länder ausgiebig kennen zulernen. 
Hauptziel waren deshalb die großen Hansestädte mit ihren Prachtbauten. 

Aber der Reihe nach:
Gleich nach dem Aufstehen wollten wir uns Riga in Ruhe ansehen. Doch der Morgen ging etwas anders los als geplant. Zunächst wollte unser Campingplatz nur Bargeld sehen. Da wir aber nicht mehr genug hatten hieß es erstmal Geldautomat suchen - und das war schwieriger als erwartet. Nach einigem Suchen hat Thomas es erstmal aufgegeben und wir haben uns von einem anderen Team was geliehen. Als wir dann gerade auf dem Weg waren stand Daniel vom Team "Schokomonster" auf der Straße. Ihr Auto wollte nicht mehr starten. Nach einigem hin und her lief die Kiste wieder - warum weiß allerdings keiner :-)

Danach sind wir mit einiger Verzögerung in die Altstadt gefahren. Wie es nicht anders zu erwarten war hat die Stadt historisch einiges zu bieten. Auch die Bremer Stadtmusikanten, ein Geschenk der Stadt Bremen, haben es bis nach Riga geschafft! :-)








Von Riga aus sind wir direkt zum Berg der Kreuze nach Litauen gefahren um unsere Tagesaufgabe zu erledigen. Diese lautete: Bastel ein Kreuz und stelle es am Berg der Kreuze auf.

Also nix wie hin. Dort angekommen war es für uns ein etwas komisches Gefühl. Der Berg ist inzwischen zu einem Touristenmagnet geworden und hat aus unserer Sicht die mythische Anziehungskraft für die dort lebenden Gläubigen wohl vollends verloren. Busse weise wird da alles hingekarrt was laufen kann - und die passenden Kreuze kann man selbstverständlich auch kaufen.









Nachdem wir unsere Tagesaufgabe gemeistert haben sollte es eigentlich nach Kaliningrad gehen. Jetzt rächte sich unser Zeitverlust am Morgen. Nachdem nämlich die ersten Teams bereits berichtet haben das die Wartezeit an der Grenze locker 5 Stunden beträgt (nur für die Einreise!) haben wir uns entschieden diese Station zu umfahren und uns auf den Weg nach Danzig zu machen. Ist zwar schade aber halt auch nicht zu ändern. Der Spitzenreiter hat übrigens 7,5 Stunden an der Grenze verbracht!!!

Den Abend von Tag 14 haben wir mit 4 anderen Teams in Mragowo (Polen) verbracht.

Also auf nach Danzig. Auch dort haben wir wieder eine wunderschöne Altstadt mit vielen kleinen Gassen und den typischen Gebäuden einer Hansestadt vorgefunden.












Zum Schluss des Tages sind wir noch bis Usedom gefahren um am letzten Tag unserer Reisen noch unsere zwei Lieblingsnordlichter Astrid und Bernd in Laboe zu besuchen. Die Fahrt durch Polen war mehr als anstrengend und zeitraubend. Also auch am letzten Abend nochmal spät ins Bett und früh aufstehen :-) 

Das Baltikum hat bei uns gemischte Eindrücke hinterlassen:

Mit Estland ist das östlichste Land der EU am westlichsten orientiert. Das Land wirkt sehr modern, die Leute waren uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Zudem konnte man sich sehr gut auf Englisch durchfragen - was in den anderen beiden Staaten leider immer noch nicht geht.

Lettland und Litauen sind unserer Meinung nach noch nicht so weit. Fremdsprachenkenntnisse waren auf unserer Tour so gut wie nicht vorhanden. 

Die großen Strassen sind zwar inzwischen recht gut ausgebaut, fährt man jedoch mal ein bisschen übers Hinterland ist es schnell vorbei mit der EU. Für uns ein ernüchterndes Bild nach 12 Jahren EU Zugehörigkeit

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